Durch die rosarote Brille

Mädel, warum siehst Du so traurig aus? So traurig, dass wenn ich Dich anschaue ich am liebsten selber weinen möchte?
Und Sie, Omi? Warum sehen Sie so wütend aus, so als ob sie jemanden genau hier und jetzt beissen könnten wie ein aggresiver Hund?
Und Sie liebe Frau, sie sehen so bekümmert aus!Eigentlich sehe ich bei Ihnen gar kein Gesicht, nur eine Maske die sich Sellenschmerz nennt!
Liebe Frauen, was denn bloss los mit euch geworden? Wo ist das Gefühl der Lebensfreude, der Entzückung und der Heiterkeit geblieben?
Wollt ihr, ich schenken euch eine schicke rosarote Brille ? Das ist so magisches Teil, ihr werdet es schon sehen!
Nein, nein, ich urteile nicht über Euch! Verstehe, das Leben was ihr führt ist nicht grade einfach und es gibt keine Gründe für den Optimismus.
Aber das ist eine Illusion, glaubt mir! Ich war auch selbst genauso, genauso wie ihr und sah die Welt hauptsächlich in schwarzer Farbe.
Bis man mir die rosarote Brille geschenkt hat. Dann hat sich alles zauberhaft geändert.
Menschen wundern sich, wie kann ich so optimistisch und zuversichtlich sein. Fragen nach, warum ich alles so rosarot sehe.
Interessieren sich ob ich schon immer so war, ob das angeboren ist oder angeeignet?
Und ich antworte, ja am Anfang war es angeboren und an angeeignet.
Ich glaube die meisten Kinder sind lebenslustig, vergnügt und an der Welt interessiert.
Erst später bringen ihnen die Eltern und die Gesellschaft bei was gut und was schlecht ist, was sie froh stimmen soll und was sie vermeiden sollen.
Und das die Welt in schwarz und weiss geteilt ist. Und wenn sie dann erwachsen sind, dann sehen sie manchmal vor lauter Schwarz gar keine Welt mehr.
Sie schimpfen, sind verärgert, frustriert, enttäuscht und unzufrieden mit der Welt aber ändern können sie daran selbst nichts. Oder doch?
Und wenn es so weiter ging mit mir, wäre ich auch selbst bestimmt eine deprimierte und deswegen verbitterte gallige Alte.
Wenn da nicht die rosarote Brille wäre!
Als ich einmal auf der Straße ging, abgetaucht in meinen finsteren Gedanken und Sorgen, kam mir ein Mädchen entgegen und schenkte mir die rosarote Brille. Genauso sagte sie es: „ ich will Ihnen eine rosarote Brille schenken, sie machen die Welt fröhlicher und wärmer!“
Skeptisch schaute ich Sie an: „ Aus welchem Grund verschenken sie hier die Sachen? Ist es eine Art sozialer Arbeit oder wie?“
„ Ja, ist es tatsächlich! Ich habe selbst hier, an diesem Platz vor noch gar nicht so langer Zeit diese rosarote Brille geschenkt bekommen! Wissen Sie mein Leben war auch traurig und ich fühlte mich einsam, bevor ich dieses Geschenk bekam. Und jetzt ist es so positiv anders geworden, ich bin so dankbar dass das am liebsten mit der ganzen Welt teilen würde. Bitte nehmen Sie dieses Geschenk von mir an!“
Damit sie endlich Ruhe gibt, nahm ich das Geschenk an. Außerdem hat sie so aufrichtig gesprochen und lächelte so freundlich.
Eigentlich wollte ich sie noch ein paar Sachen ausfragen – aber sie war so schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht ist.
Als ich Zuhause gekommen bin, schaute ich mich im Spiegel an. Und ich fing an mir zu gefallen. Das erste Mal seit längerer Zeit.
„Und die Brille steht mir ausgezeichnet! Irgendwie sehe ich sogar jünger aus!“ Am nächsten Tag habe ich die rosarote Brille die ganze Zeit getragen, die Welt sah rosa aus und schön und freundlich und so magisch.

Ich lächelte vor mich hin und sah wie einige Menschen mich ebenfalls anlächelten, das habe ich früher gar nicht gemerkt.

Und das macht mir noch schönere Gedanken, ich summte sogar ein lustiges Liedchen vor mich hin…D

ann nach einer Weile habe ich gemerkt wie sich nicht nur die Außenwelt sondern auch meine innere Haltung rosarot färb.

Ich versuche jetzt die Welt besser zu machen und schenke Dir mein trauriges Mädel, Ihnen wütende Omi und Ihnen bekümmerte Frau ebenfalls eine rosarote Brille.

Damit auch ihr die Welt in zauberhaften rosarot sehen könnt. Nein, nein die Welt hat sich nicht geändert, ich habe nur meine Einstellung zu der Welt geändert.

Erlaubt euch selbst die Welt wieder mit Kinderaugen zu sehen und erlaubt euch selbst wieder glücklich zu sein. D

enn je mehr Menschen ihre Einstellung zu der Welt vom Schwarz  voller Kummer in die rosarote Heiterkeit ändern, desto besser wird auch hoffentlich die Welt! Wenn wir glücklich sind,  stecken wir die Anderen damit an und sind freundlicher zu einander.

PS: Seit ein paar Tagen lese ich die wunderbaren Märchen von Elfika, sie ist gewiss eine Zauberin.
Dieses Märchen habe ich von ihr aus dem russischen für Euch übersetzt.
Auch wenn die Übersetzung nicht professionell ist und einige Wörtchen von mir ergänzt worden sind, hoffe ich, dass die Wirkung die selbe ist.

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10 Tips für’s Glücklich sein!

Ich sehe jeden Tag Menschen, deren Leben voller Kummer ist. Sie sind sehr pessimistisch, frustriert und beschweren sich grundsätzlich erstmal über alles. Da sind: das doofe Leben, die unmögliche Familie, der sklavische Arbeitsmarkt, die asoziale Gesellschaft und die blöde Regierung. Sie sehen kein Licht am Ende des Tunnels und sind fest davon überzeugt, dass alle anderen für ihre schlimme Situation verantwortlich ist.Es für sie wohl einfacher zu existieren, ohne Verantwortung für das eigene Leben tragen zu müssen.

Für alle die doch noch etwas ändern wollen kommen hier ein paar Tipps.
Die ich übrigens selbst befolge 😉

Finde raus, was Du wirklich magst und was Dir besonders Spaß macht.
Und tu das.

Ich habe zwei Freundinnen, die mir die Frage „Was macht dir Spaß?“ nicht beantworten konnten, auch nach längerem Grübeln nicht…
Dann hilft nichts, außer verschiedenen Sachen auszuprobieren!
Merke, solange wir am Leben sind, es nie zu spät für etwas Neues. Mein Vater entdeckte zum Beispiel erst vor zwei Jahren die Imkerei für sich. Übrigens seine Bienchen machen den leckersten Honig den ich kenne.
Meine Mutter erschafft in letzte Zeit die schönsten Kuschelspielzeuge durchs Trockenfilzen.
Wichtig ist, dass es Dir Spaß macht und dein Herz mit Freude erfüllt.

Verzichte auf den ganzen Müll, den du isst, trinkst und rauchst jeden Tag.

Es gibt keine Diäten oder Geheimnisse – natürliche Ernährung, Obst & Gemüse und Wasser.Keiner sagt, dass Du jetzt Vegetarier werden musst und komplett auf Alkohol verzichten sollst.Es reicht schon aus, folgende Lebensmitteln maximal zu reduzieren: Zucker, Mehlprodukte, Kaffee, Alkohol und Fast Food. Allergien, Unverträglichkeiten und Intoleranzen nehmen oft hier ihren Anfang. 
Es gibt bereits wissenschaftliche Studienergebnisse aus der Motivations- und Depressionsforschung  die belegen, dass der Darm das Hirn beeinflusst. Ein gereizter Darm kann Stress und Depressionen auslösen. Sollte dich die Lust auf Ungesundes überkommen, dann gib nach und genieß es ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu haben.

Lese Bücher.

Es sollte sowohl Fachliteratur sein, die dich beruflich weiterbringen und deine Expertise erweitert als auch Belletristik die dir neue Welten zeigt. Besonders spannend finde ich die Bücher über: Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Geschichte, Biografie von Menschen die Du für besonders erfolgreich hältst oder besonders interessant. Gute Belletristik  entführt dich in andere Ländern, Zeiten und Phantasiewelten. Somit hast du definitiv Abwechslung vom Alltag. Aus guten Büchern lernen wir viel. Keine Zeit zum Lesen? Kauf dir Hörbücher! Keine Zeit für Hörbücher? Das glaube ich Dir nicht.  Wenn Du etwas ändern willst, nimm Dir die Zeit für eine gute Lektüre.

Verbringe Deine Freizeit sinnvoll.
 
Was bedeutet hier sinnvoll? Unternimm etwas und/ oder tu das was dir Spaß macht!Geh ins Museum, probiere neue Sportart aus,  steige aufs Fahrrad, fahr in eine neue Stadt, geh wandern, geh ins Kino, triff Freunde, besuch Eltern, probiere neues Hobby aus. Erweitere immer wieder deinen Horizont, stell neuen Kontakt mit der Welt her.
Je mehr Du erlebst, desto abwechslungsreicher wird Dein Leben und desto besser wirst du vieles begreifen.  Es gibt, Dank Internets,  so viel Informationen über ausstehende Veranstaltungen, Ausflugtipps  und Sehenswürdigkeiten. Und das nur ein paar wenige Klicks entfernt. Nutze das.

Fange an ein Blog oder ein Tagebuch zu führen.
 
Egal über was. Auch wenn Du kein Autor bist und Deine schriftliche Ausdrucksfähigkeit verbesserungsfähig ist und wenn Dich keiner lesen wird. Wichtig ist, dass Du auf den Seiten deine Gedanken festhalten kannst und alles Schöne was mit Dir passiert.
Papier ist geduldig. Ich habe neben dem Online Blog immer ein kleines Heftchen in meiner Handtasche und ein paar Stifte dabei. Dort finden seinen Platz: schöne Zitate, romantische Kurzgeschichten, Lyrik die mir gefällt und ab und paar Ideen. Wenn ich mich doof fühle, hilft es mir meistens darin zu blättern. Und wenn ich irgendwo unterwegs Langweile habe, lerne ich die Gedichte auswendig.

Umgib Dich mit aufrichtigen, ehrlichen, vernünftigen, erfolgreichen und glücklichen Menschen.

Wir sind unsere Umgebung. Wir lernen alles was wir wissen durch das was uns umgibt.Verbringe Deine Zeit mit Menschen, die du respektierst und magst und von denen du etwas Neues lernen kannst.
 
Fange mit Sport an.

Auch hier ist es wichtig rauszufinden was Dir Spaß macht. Für den einen ist es Yoga, für den anderen Joggen oder vielleicht doch lieber Schwimmen und Squash? Es muss nicht immer teures Fitnessstudio sein, Youtube bietet tausende Videos für Sport daheim an. Die Vereine überzeugen durch günstige Preise und großes Sportangebot.
Leben ist Bewegung. Dein Körper ist dein Kapital. Wenn Du Dich nicht bewegst, wirst Du krank. Und wenn Du krank bist, willst Du nichts mehr. Und außerdem wenn Du krank bist, kannst Du nicht arbeiten und dann gibt es leider nur Hartz4. Mit Harzt4 und Krankheit wird Dein Leben meistens nicht besser. Sport macht außerdem glücklich!

Tue Ungewöhnliches.

Nimm einen anderen Weg zur Arbeit, probiere eine andere Sorte Eis, nimm dir eine Thema vor über das du nichts weißt und recherchier darüber, ändere dein Aussehen, versuche ein Tag lang nicht zu fluchen. Verlasse Deine Komfortzone.

Werde den Müll los.

Schmeiße alle Sachen raus, die Du innerhalb der letzten zwei Jahre nicht genutzt hast. Und wenn es weh tut, spende oder verschenke die Sachen, es kann ja gut sein, dass jemand anderes sie genau jetzt sehr braucht. Lass nur das da, was du brauchst und magst.
Damit habe ich übrigens die größten Schwierigkeiten.Ich gehöre zu den Frauen, die immer noch Klamotten und Schuhe im Schrank haben, die nicht richtig passen, unbequem sind und ich vermutlich nie anziehen werde! Dennoch überwinde auch ich mich ab und an diese in Säcke zu fühlen und entweder in der Familie weiterzugeben oder zu spenden. Und dann ist es doch sehr befreiendes Gefühl.

Habe keine Angst.

„Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird“ ein gutes Deutsches Sprichwort.

Was Dir heute Angst macht, kann bereits in einer Woche total irrelevant sein. Die meisten Ängste die wir haben, beziehen sich auf die Ereignisse die noch gar nicht eingetroffen sind und höchstwahrscheinlich nicht eintreffen werden. Wir können auch nicht alles immer kontrollieren und vermeiden, manches passiert einfach.

Und denk dran, alles was uns bleibt ist der Glaube,die Liebe und die Hoffnung!
 

 

einfach so…

An meine Eltern

Und auch wenn es höchstwahrscheinlich gar keiner mehr hier liest…

Ich habe selbst den Blog fast ganz vergessen. Doch ein neuer Freund fragte mich warum ich nicht schreibe und ich erinnerte mich.

Nein, natürlich habe ich es nicht vergessen. Aber ich hatte wohl nicht mehr das Bedürfnis zu schreiben und so wurden meine Beiträge immer selten bis sie letztendlich ganz verschwanden.

Als ich vorgestern die ganzen Beiträge noch einmal durchgelesen habe, überkam mich ein Gefühl von innerer Freude und Wärme.

 Es ist so schön an die alte Zeit zu denken und mein eigenes damaliges ich vor dem inneren Auge zu sehen.

So viele Momente, Wünsche und Ziele. Wer kein Tagebuch führt wird dieses Gefühl leider nicht verstehen.

Ich bin eine andere geworden und mein Leben hat sich verändert.

um es nie zu vergessen..

Mein Wunsch nach einem Job ist in Erfüllung gegangen.

Noch vor gar nicht so langer Zeit habe ich mich jeden Morgen mit den Tränen in Zug gesetzt und bin ganz traurig und ängstlich zu dem so gehasstem Job gefahren. Und als ich endlich gekündigt wurde musste ich auch erstmal eine Woche lang gegen die Tränen ankämpfen. Meine Mutter sagte zu mir: „ Gott sei Dank! Geh jetzt direkt einkaufen und kaufe dir eine Flasche Sekt! Dann kommst du Heim und genehmigst dir ein paar Gläschen. Da oben hat man deine Gebete erhöht. Und jetzt genießt du erstmal den Rest vom Sommer um dann etwas tolles anzufangen. Es wird sich schon das Richtige ergeben, wenn du nur lang genug wartest.“

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.

Wie Recht sie hatte

.

Das bewundere ich  an meinen Eltern, sie haben wirklich fast immer Recht.

Und was ich noch mehr bewundere, trotzdem zwangen sie mir ihre Meinung nicht auf und lassen mich die eigenen Erfahrungen sammeln.
Und wenn man dann nach einem verlorenen Kampf endlich in Elternheim kommt, hört man auch keinen Vorwurf.

Sie sind einfach da.

Immer da für mich.

Immer wenn ich sie gebraucht habe.

Immer wenn ich in Schwierigkeiten war.

Immer wenn ich Angst hatte, wusste ich, ich habe ein Zuhause.

Sogar als ich mit nur mit einem 50 Euro Schein in Paris an Silvester feststeckte und Angst hatte den Flug zu verpassen wusste ich, zur Not würde ich Papa anrufen. Und er würde kommen, er würde mich abholen und Heim bringen.

Immer wieder wenn ich ganz verheult und mit zittrigen Händen nach einem Streit mit meine Ex-Ehemann zu meinen Eltern kam, gab es süßen Tee und Liebe. Ganz viel Liebe. Ich konnte den Schmerz in Ihren Augen sehen und Wut aber es gab kein Wort des Vorwurfes. U

nd trotzdem kam ich wieder zurück zu dem Ex-Ehemann und den Problemen. Un

d auch dann kein Vorwurf, nur diese  liebende traurige Augen.

Sie akzeptierten meine Entscheidungen, alle.

Ich bin zig mal aus und eingezogen und wer war da? Wer hat die schwere Waschmaschine in fünftes Stockwerk geschleppt und Kartons gepackt und mir Mut gemacht?  Papa und Mama. Immer wieder. Immer wieder. Immer wieder.

Wer kann das schon von sich behaupten heutzutage?

Ich glaube kein anderer Mensch könnte mich so sehr lieben, wie sie es tun.
Und bei keinem anderem würde ich mich so sicher fühlen. Auch wenn ich jetzt bereits ein ´großes Mädchen´ bin, kann ich nur bei Papa im Auto einschlafen.

Ich fühle mich nur dort ganz ich. Ich sehe im Spiegelbild meine Mutter und meinen Vater.
Ihr dunkles braun in den Augen und diese Form. Sein Charakter in vielen meinen Handlungen.

Ob ich es jemals genauso an meine Kinder geben kann?

Ob ich meine Kinder genauso lieben werde? Ob sie sich bei mir dann genauso fühlen werden?

Ich danke euch.

Ihr seid das beste in meinem Leben.

Ich liebe euch so sehr!

Wo geht die Reise hin?

Fühle mich verloren. Fühle mich vergessen. Stehe irgendwo an einem Ende des Bahnsteiges und die Züge mit der Überschrift „Leben“ rasen an mir vorbei.
Ich weiß im Moment tatsächlich nicht ganz weiter. Nun habe ich seit drei Monaten einen neuen Job, den Job mit sehr guter Bezahlung und ordentlich Freiheit, viel mehr Freiheit als noch ein Jahr zuvor in einem anderem Job.
Und mein Team ist toll und die Unternehmenskultur ist super.
Und dennoch habe ich das Gefühl gefangen zu sein und in falscher Haut zu stecken. Am falschen Platz zu sein, etwas zu tun was ich nicht kann und was ich nie werden wollte.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass mich keiner so richtig diesbezüglich versteht.
Meine Freunde versuchen mir Mut zu machen. Nach dem Motto „jedem ergeht es mal so“ „Keine mag seinen Job“ „ Es ist normal, deswegen ist es ja auch Arbeit und nicht Hobby“, „Job ist Job und kein Vergnügungspark“
Sicher ist es so, sicher schleppen sich die meisten Menschen unglücklich jeden Morgen oder Abend zum Arbeitsplatz obwohl sie gar keine Lust drauf haben. Weil sie Verpflichtungen haben. Verpflichtung gegenüber der Familie, der Bank, der Gesellschaft.
Aber ich bin doch grade mal 28 Jahre alt! Ich habe noch keine Kinder und keine Kredite. Ja, ich habe genauso meine Ausgaben die das Erwachsenenleben so mit sich bringt : Miete, Handy alles andere.
Und dann ist da ja noch eine nicht unbedeutende Winzigkeit : ich liebe das Geld! Nicht dass ich geldgeil bin aber mit Geld kann man sich ein paar Wünsche mehr erfüllen als ohne.
Und ich erfülle mir sehr gerne die kleinen Wünsche!
Und jetzt? Noch mal von Neuem anfangen? Noch mal studieren? Oder Ausbildung? Oder wie? Was? Wer? Wo?
Ich lese sehr viel von und über verschiedenen Menschen.
Da sind die, die sich in die Selbständigkeit gewagt haben und nun um ihre Existenz kämpfen.
Die anderen die glücklich in einer Festanstellung sind und diese nicht eintauschen wollen.
Wieder andere die in beidem glücklich sind oder in gar keinem. Und dann sagen die Anderen, man soll sich immer Zeit lassen und erstmal ein Experte werden in einem Gebiet, dann gerne wechseln.
Nicht ständig herumspringen wie eine Heuschrecke. „Window Shopper“ oder „Springer“ nennen wir in der Personalberatung solche Kandidaten.

Im Moment fühle ich mich verloren….

„Menschen ändern sich nicht“

Gestern Abend traf ich mich in der 22 Etagen in Frankfurter 22nd Lounge & Bar über den Dächern von „Mainhattan“ mit einer sehr guten Freundin.
Eigentlich wäre es bis auf den tollen Ausblick und die leckeren wenn auch überteuerten Cocktails einfach ein schöner Abend gewesen über den man hier nicht unbedingt berichten muss. Aber ich habe die Freundin seit zwei Jahren nicht gesehen und zwischendurch haben wir immer wieder nur ganz kurze Nachrichten in längeren Abständen getauscht. Gestern haben wir es aber geschafft und uns endlich Zeit für einander genommen. Was soll ich sagen? Ich traf eine ganz andere Person und bin immer noch sehr positiv überrascht davon. Wer kennt die Lebensweisheit nicht „Menschen ändern sich nicht“.Ich denke da anders drüber, ich denke die Menschen ändern sich und zwar permanent. Das Leben selbst ist die ständige Veränderung und verlangt immer wieder von uns dass wir uns ebenfalls verändern.
Sicherlich hat man gewisse Charakterzüge, die eine Persönlichkeit sehr stark prägen, ich bin zum Beispiel eher der extravertiert Typ.
Aber auch damit umzugehen und das für mich so richtig zu nutzen habe ich erst in den vergangene drei Jahren gelernt.
Meine Lebensansichten haben sich auch schon so oft geändert, so viele Finger habe ich nicht zum Zählen. Und da ist so exzellent!
Aus einem Mädchen mit religiösem Fanatismus wurde eine Frau die selbstbewusst durch Leben geht, die offen ist für andere Weltansichten.
Sie glaubt an Gott aber nicht mehr dran, dass ihr Pastor sie dafür komplett bevormunden muss.
Starre Regeln und Ansichten wurden endlich abgelegt, und ich freue mich so für Sie, denn es tut ihr sehr gut.

Low Carb 40 Tage Test : Abbruch

Meine liebe Mama erinnerte mich gestern dran, dass ich hier über meinen Abbruch des Testes schreiben wollte.
Ja, ich muss gestehen ich habe das Experiment abgebrochen und das gleich am fünften Tag von vorgenommen vierzig.
Und ich mache mir kein schlechtes Gewissen. Versucht habe ich es ja, vielleicht wäre es auch besser geworden wenn ich noch paar Wochen durchgehalten hätte aber der vierte und fünfte Tag waren überhaupt nicht gut.
Also war weitermachen für mich eher eine Quälerei als Umstellung auf gesunde Ernährung.
Ich hatte Kopfschmerzen, Schwächeanfälle und kämpfte permanent gegen Müdigkeit. Von Konzentration konnte keine Rede sein, ein acht Stunden Arbeitstag war eine Hölle und das obwohl ich keine physische anstrengende Arbeit habe. Außerdem wurde ich wirklich unausstehlich, ich motze meine Kollegen an, meinen Freund und hasste die Welt.
Ich bin mir nicht 100% sicher, dass es ausschließlich an dem Test war aber oh Wunder gleich nach dem ersten Tag mit Kohlenhydraten fühle ich mich so lebendig wie noch nie!
Mag sein, dass Low Carb für viele funktioniert und man nach der Umstellungsphase sich noch besser fühlt als vorher, aber für mich ist es vorerst nichts.
Zu mindestens nicht, so lange ich in der Gesellschaft funktionieren muss. Jeder sollte es am besten für sich rausfinden. Laut aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen braucht man keine Kohlenhydrate zum Leben, der Körper kann auch ganz gut mit Eiweiss und Fett. Also war es nicht lebensbedrohlich und wahrscheinlich nur vorübergehend aber ganz ohne Schoki ist eben nichts für mich.
Ich versuche mich weiterhin kohlenhydratärmer zu ernähren, das heißt Finger weg von Mehlprodukten ( Brot, Nudeln, usw. ) und nach Möglichkeit weniger Süßigkeiten vernichten.
Übrigens mein kurzer Ausstieg aus der Zuckersucht hatte zu Folge, dass ich am Wochenende kiloweise Schokolade gefuttert habe und das ist keine Übertreibung!!!
Nach dem kurzen „Experiment“ kam ich für mich zu folgendem Ergebnis: Weiterhin Sport treiben und noch aktiver Leben und das leckere Essen mehr genießen!
Fürs aktiver Leben habe ich zum Beispiel jetzt einen coolen Scooter (Geburtstagsgeschenk von meinem Freund) mit dem ich zu Arbeit zwei Haltestellen fahre anstatt mit der Bahn.
Außerdem stehen Inline Skates auf der Wunschliste und wir planen ein paar Fahrradtouren im Sommer.
Zum Thema Ernährung werde ich mir weiterhin einen leckeren Tee mit Zucker gönnen sowie Schokolade abends.
Und wenn es ab und an eine leckere Pizza gibt, dann werde ich es mir auch schmecken lassen!

Low Carb 40 Tage Test : 1.- 3. Tag

Heute ist der dritte Tag meines eigenes Low Carbs Experimentes angebrochen, im Folgenden der Zwischenstand.
Seit Montag verzichtet ich nun ganz bewusst auf Zucker und ernähre mich kohlenhydratarm.
Wobei ich nichts zähle und nichts abwiege, also keine Kalorien und keine Kohlenhydrate.
Wie bereits am Anfang vermutet, habe ich die größte Schwierigkeit mit Zucker…Tagsüber in Getränken… Von Kaffee habe ich mich verabschiedet und dem gesüßtem Tee auch.
Trinke sehr viel Wasser, alleine auf der Arbeit mehr als 2 Liter und daheim auch ordentlich. Ich schätze, dass ich so insgesamt auf drei Liter Flüssigkeit am Tag komme.
Das ist schon mal ganz gut! Nur Wasser und zuckerfreier Kräutertee wird auf die lange Sicht langweilig, denke über gesunden Zuckerersatz nach, bleibe aber noch standhaft!
Die abendlichen Süßigkeiten in Form von Schokolade, Bonbons, Gummibärchen, Keksen vermisse ich am meisten!
Das war früher so ein kleiner schöner Trost oder Belohnung für den Tag und jetzt bleibt mir „nur“ mein Freund zum Kuscheln.
Der übrigens (noch) ganz solidarisch auch auf Süßigkeiten verzichtet.
Ansonsten komme ich beim Essen noch ganz gut aus. Am Montag gab es mittags mini GrillHaxe und abends lecker Offengemüse mit Grillsteacks.
Gestern hatten wir Spiegelei, Hähnchenschenkel mit Avocado-Mango-Rucola Salat.
Außerdem nasche ich über den Tag verteilt Obst, überwiegend Äpfel.

Bis jetzt habe ich keine Probleme, ich leide nicht an Hunger und habe auch keine Heißhungerattacken.
Ich habe das Gefühl mein Geruchsinn wird besser, es ist nicht immer zum Vorteil. So roch ich in der Bahn die ganze Zeit die Gummibärchen von einem Mädchen, wirklich unglaublich.
Die Arme, ich habe sie so angestart 🙂

Meine Konzentration ist gut und ich bin wohl genauso erträglich wie woher auch.
Meine geistige Leistungsfähigkeit leidet also noch nicht drunter.
Allerdings werde ich abends sehr müde, so dass ich diese Tage meinen 8 Stunden Schlaf genieße und ganz munter aufstehe.
Meine sportliche Aktivität ist bis jetzt gleich null gewesen, heute Abend steht aber wieder ein Training an.
Mal schauen wie es danach ist, viele berichten von einem Verlust der Intensität im Training, ich teste es aber gerne selbst.

Fazit: ich bin ganz am Anfang von meinen 40 Tage Experiment und fühle mich super dabei und hoffe es bgleibt weiterhin so gut.
Bzw. besser so dass ich mir über Zucker keine Gedanken mehr machen muss.

Low Carb 40 Tage Test

Ich bin zwar nicht unbedingt der risikofreudige Typ aber ich versuche doch so einiges auszuprobieren und so mein Leben vielfältig zu leben.
So habe ich zum Beispiel vor 3 Jahren komplett auf Fleisch verzichtet und mich ausschließlich von Gemüse, Obst, Getreide und Fisch ernährt. Das ist mir übrigens gar nicht so schwer gefallen wie ich anfangs vermutete. Lag aber auch an meiner fester Überzeugung und dem Willen irgendwann ganz vegetarisch zu leben. Meine armen Freunde und Familie mussten sich bei jedem Essen anhören wie toll es doch sei ohne Fleisch zu leben und wie gutherzig ich doch bin da ich meinte so viele Tierleben gerettet zu haben. Die Lust nach Fleisch ersetzte ich super durch überbackenes Gemüse (mit Käse) , Bratkartoffeln und leckeren Backzeug.
Mir ging es gut dabei, nur nahm ich nicht unbedingt ab sondern im Gegenteil eher zu. Ich kann gar nicht sagen ob es an Fleischverzicht oder an Unmengen von Schokolade und Frustessen lag, doch tatsächlich wog ich nach einem Jahr fast 5 Kilo mehr.
Dann änderte sich einiges in meinem Leben und so auch meine Ansichten bezüglich des Fleischkonsums. Seit fast 2 Jahren genieße ich wieder Fleisch.
Ja, ich bin das Böse, ich bin wieder zu der Fleischfresserin geworden die ich selbst noch vor 2 Jahren verurteilt hätte. Aber ich habe es wenigstens versucht und weiß das ich es wieder tun könnten. Die Frage ist eben nur ob ich es will. Da sich mein Leben sehr stark verändert hat, vor allem aber auch zum Guten wiege ich heute fast 15 Kilo weniger als noch vor 2 Jahren und ich fühle mich super dabei. Ich habe mein Normalgewicht erreicht, bin sehr sportlich und ernähre mich ausgewogen. Nun will ich aber noch etwas ausprobieren und dachte mir warum nicht kurz darüber hier berichten.
Mein neuer Chef ernährt sich bereits seit 5 Jahren so und fühlt sich sehr gut dabei, man sieht es ihm aber auch an. Immer mehr Leute die ich kenne ernähren sich ebenfalls unbewusst ähnlich. Ich selbst habe es in den letzten drei Monaten bereits ausprobiert auch wenn weniger bewusst als jetzt.
Nun jetzt habe ich mich ausführlich zum Thema kohlenhydratarme Ernährung informiert und will es die nächsten 40 Tage testen. Ich denke 40 ist eine gute Zahl um dem Organismus nicht übermäßig zu schaden aber auch um erste Ergebnisse festzustellen. Ich schließe mich keiner bestimmten Richtung an ( Atkins, Lutz, Ketogene Diät oder Logi Methode), sondern bestimme einfach für mich in den nächsten 40 Tagen auf kohlenhydratarme Ernährung umzusteigen. Das bedeutet für mich keine Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, Mais und vor allem Süßigkeiten. Bereits jetzt esse ich in den letzten drei Monaten so gut wie kein Brot und Nudeln und ich fühle mich sehr gut dabei. Reis habe ich noch nie gemocht und esse es vielleicht 3-5 Mal im Jahr. Auf die Süßigkeiten zu verzichten wird wohl am schlimmsten sein, denn ich nasche so gerne abends die Milka Diam Schokolade. Manchmal fahre ich sogar sonntags extra zu Tankstelle weil ich so Lust auf die bekomme…Auch Kaffee oder Tee ohne Zucker schmecken scheußlich, ich tue 5-6 Teelöffel Zucker normalerweise in den Teebecher und weiß, dass es sehr ungesund ist aber das sind eben meine „kleinen“ Sünden.
Da ich auf offensichtliche Kohlenhydrate verzichten will, darf ich im Gegenzug viel Fleisch und Fisch und Gemüse essen. Eiweiß und vor allem tierisches Fett sind also erlaubt. Meine Auswahl an Produkten bleibt wie man sieht trotzdem recht groß und da Fleisch mit Gemüse eher sättig als Pommes hat man wohl auch mit weniger Hungerattacken zu kämpfen. Für mich ist es keine Diät, ich will langfristig meine Ernährung umstellen und muss noch die goldene Mitte finden. Natürlich gibt es wie überall viele Kritiker und auch einiges an Befürwortern, ich bilde mir meine Meinung aber am liebsten selber.
Mein Ziel ist es nicht unbedingt noch mehr abzunehmen sondern langfristig mich gesunder zu ernähren und fitter zu werden. Bei Brot stelle ich zum Bespiel fest, dass obwohl es mir so gut schmeckt ( vor allem gerösteter Weißbrot mit Olivenöl oder Hiwi Pizza ) mir persönlich nicht gut tut und ich am Tag danach noch damit zu kämpfen habe. Aber es schmeckt mir wirklich wirklich gut….Ach und die ganzen Süßigkeiten! Es wird auf jeden Fall nicht einfach werden und man muss wohl auch damit rechnen, dass einen eine „Atkins-Grippe” erwischen könnte und man die erste Zeit während der Umstellung nicht unbedingt komplett funktionsfähig ist aber ich mache es ja für mich und wenn ich feststelle es tut mir überhaupt nicht gut dann höre ich einfach auf…
So ist mein Plan, lass wir das Experiment beginnen!

Mitmenschen in der Krise

In der russischsprachiger Bloggerszene ist die Stimmung derzeit ganz ordentlich angespannt.
Das hängt hauptsächlich mit dem Ukraine-Konflikt zusammen, sonst geht es meistens doch etwas ruhiger zu.
Ich muss gestehen ich halte mich aus solchen Diskussionen ganz raus, egal ob es in Bloggs ist oder im echten Leben.
Dafür informiere ich mich nicht gut genug darüber und ich habe ganz anderen Sachen mit denen ich mich in meiner Freizeit beschäftigen kann.
Da es aber genug Diskussionen und Debatten in der Öffentlichkeit gibt, ist es für die Welt ganz sicher nicht ganz schlimm dass ich da nicht ganz im Bilde bin.

Im Rahmen dieser ganzen Aufregung beobachte ich wie mein persönlicher Umkreis aber auch die Blogger die ich lese, sich im Kommunikationsverhalten verändern.
So wurden aus ruhigen Mitbürgern aktive Patrioten, die aber wohlgemerkt in Deutschland leben.
Bei einer meiner Facebook- Freunden zum Bsp. wechseln sich die Bilder und die Botschaften regelmäßig ab , mal ist es ein „Selfi“ mit Kussmund und dann wieder aggressive Postings gegen Russland.
Die Form der Meinungsäußerungen in den russischsprachigen Blogs schockiert mich immer wieder aufs Neue.
Ich habe das Gefühl viele dieser Mitmenschen haben die normale Sprache verlernt und können auf einmal Ihre Emotionen nur mit Schimpfworten und Beleidigungen ausdrücken.
Den Anderen in den Kommentarfeldern verfluchen, angreifen, anpöbeln und herabwürdigen nur weil er seine Meinung äußert und zum Bsp. Patin für einen guten Präsidenten hält.
Traurig.
Ich wünsche mir , dass sich bald alles klärt und hoffentlich zum Guten für die Menschen, für das Volk entwickelt.
Ich bin für den Frieden.
Für einen respektvollen Umgang mit einander und ich habe die Hoffnung dass noch nicht alles verloren ist.

Ideensammlerin

Und nun bin ich mal wieder hier. Ich dachte ich schau mal vorbei und sage kurz Hallo.
Außerdem wollte ich meine zahlreichen Gedanken wieder in Buchstaben fassen und mit Satzzeichen versehen.
Das nehme ich mich so oft vor und am Ende geht alles im Alltag unter. Schade.
Zurzeit lese ich ganz viel in russischen Blogs, hauptsächlich aus den thematischen Bereichen:Psychologie, Mystik und Esoterik.
Die Themen faszinieren mich immer wieder und geben viel Stoff zum Grübeln.
Die populäre russische Bloggerin Piligrimsha gehört derzeit zu meinen Favoritinnen aus der russischsprachigen Bloggerszene.
Aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema Charaktereigenschaften.

Die Vorgeschichte hierzu.
Ich genieße und zelebriere, meistens sonntags folgendes Ritual:
Zunächst mache mir eine riesen Tasse vom Schwarzen Tee mit ganz viel Zucker und ordentlich Milch. Dann setze mich ins Bett mit meinem kleinen, praktischen rotem Netbook und kuschele mich ordentlich ein. Und dann tauche ich endlich ab in die Weltmeere der Information. Ich fange natürlich mit dem „Leckersten“ an und schau zuerst bei meinen Favoriten vorbei.
So landete ich auch sofort auf ihrer aktuelle Umfrage zum Thema Persönlichkeit.

Sie bittet in einem Blogposting Ihre Leserschaft im Kommentarfeld drei positive Eigenschaften zu ihren eigenen Persönlichkeit zu benennen.
Es sollten drei sein, nicht mehr und nicht weniger.
Eine wichtige Einschränkung und Schwierigkeit zugleich ist der Anspruch an Individualität d.h. nur die Eigenschaften benennen die einen wirklich besonders macht und von anderen unterscheidet.Dabei geht es zum Beispiel nicht um den Beruf den man ausübt und der besonders selten ist.
Sondern eine persönliche Eigenschaft, eine Charaktereigenschaften sozusagen.
Ein sehr spannendes Thema wie ich finde. So grübelte auch ich und wenn ich ganz ehrlich bin, tüftelt mein Gehirn immer noch weiter an einer für mich „ richtigen“ Lösung.

Die Angelegenheit wurde nämlich deutlich komplizierter als ich die 83 Kommentare gelesen habe.
Im Grunde genommen haben alle Kommentare zusammen drei Eigenschaften, auch wenn sie anders bezeichnet und benannt wurden.

Die Personen :

1. Haben Gehirn und können diesen nutzen und einsetzen:
schnelles Denken + Handeln, schnelle Lösungen für viele Probleme vor allem Probleme der Anderen, „Kompliziertes“ einfach erklären, analytisches Denkweise

2. Sind Weltoffen und Lebensfroh:
Sehen und Glauben an das Gute im Menschen; herzlich, hilfsbereit; Das Leben ist sooooo toll! Viel Lächeln und Lachen; positive Grundeinstellung; Optimisten;
„Fühlen“ die anderen, ganz besonders die Kinder (?!)

3. Sind Zuverlässig und Treu:
Zu Mitmenschen, Gesellschaft, sich selbst, Haustieren

Übrigens genau alles das schoss mir auch als Erstes durch den Kopf.
Aber dann nach dem Lesen der Kommentare stelle ich ernüchternd fest, dass es doch nicht so originell ist.
Individualität ist eben doch anders.
Denn ich auf Grund meiner positiven Einstellung zum Leben und zu Mitmenschen hoffe ich (und weiß es eigentlich auch) , dass sehr viele Menschen einen Gehirn haben den sie nutzen und meistens durchaus sinnvoll einsetzen.
Es gibt auch sehr viele Optimisten, die die Welt nicht nur schön und rosa sehen sondern auch aktiv dazu beitragen dass sie noch toller, schöner und noch mehr rosa wird.
Und ohne Zuverlässigkeit und einer gewissen Treue, zu mindestens sich selbst gegenüber passiert eher nicht viel Gutes im Leben.

Was macht mich also ganz individuell?
un ja nicht ganz individuelle aber vll. Ein bisschen…???
Und dann dachte ich plötzlich an das Wort „Ideensammlerin“.
Das beschriebt mich glaube ich ganz gut: ich sammele nämlich Ideen aus ganz verschiedenen Bereichen zu unterschiedlichsten Themen. Sei es Esoterik oder der Businessplan.
Sei es etwas Kreatives oder Idenne für eine Social Media Strategie. Ich bin wie ein Schwamm, ich sauge Informationen auf und entwickele daraus Ideen oder spinne Ideen von anderen weiter.
Nur hapert es bis jetzt sehr stark an der Umsetzung.

Auch damit bin ich bestimmt nicht ganz alleine auf der Welt aber zu mindestens aus meinem Bekannten und Freundeskreis hebt mich meiner Meinung nach genau das sehr deutlich ab.
An den zwei weiteren Punkten vollzieht sich übrigens noch die Gedankenarbeit.

Und was sind so euere drei ganz individuellen Eigenschaften?