Die Macht der Gedanken oder die Suche nach dem innerem Kind

„Wir sind das was wir denken“ Buddha Siddhartha Gautama

Ich habe es an diesem Wochenende selbst gespürt und kann diese Aussage nur bestätigen: ich bin innerlich müde und erschöpft gewesen und nun bin ich auch physisch schwach (Erkältung).

Auf der Suche nach etwas Neuem entdeckte ich heute dennoch ein sehr interessantes Thema über das ich hier ein wenig berichten will. Ich entdeckte zum Bsp. die in der Psychologie bekannte Betrachtungswiese „das innere Kind“. Im „russischen“ Web gibt es sogar einige Hörbücher dazu, ich höre mir derzeit ein paar Exemplare auszugsweise an und bin schon mal begeistert und ein bisschen fasziniert von diesem Thema, hier geht es aber thematisch verstärkt in Richtung „die Macht der Gedanken“.

In den Tagebücher von Ilf und Petrow gibts ein dazu passendes Zitat :
„ Er hat so lange über ein Stückchen Wurst nachgedacht, dass die Hunden angefangen haben sich um ihn herum zu versammeln“
(eigene Übersetzung aus dem russischen „ Он так долго думал о куске колбасы, что вокруг него уже стали собираться собаки „)

Also zusammengefasst habe ich heute folgendes erfahren :

  • schlechte Gedanken provozieren schlechte Gefühle und Gefühle vermitteln uns den Eindruck „Es ist so, weil ich es so empfinde“
  • einige Menschen denken so oft negativ über sich selbst, dass sie mir der Zeit davon überzeugt sind und dabei gar nicht merken dass es nur Gedanken sind,
    die nicht immer den Tatsachen entsprechen.
  • Je mehr sich der Mensch vom Selbsthass und Selbstzweifel befreit, desto besser wird seine Lebensqualität im Allgemeinem.
    Umgekehrt gilt das gleiche, je negativer die Gedanken sind, desto stärker wird dieses Negative, die schwierigen Situationen und Beziehungen werden „angezogen“.

Für die Menschen mit negativen Gedanken ist es besonders wichtig eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Dabei kann / soll / muss die Kindheit analysieren werden bzw. das innere Kind, das in uns allen lebt. Dieses innere Kind sollte man dann trösten, lieb haben, verstehen wollen.

Also nicht nur den anderen Menschen verzeihen sondern auch lernen sich selbst zu verzeihen und die eigenen Fehler nicht als Fehler sonder als Erfahrungen zu sehen.

Es gibt keine perfekte Menschen, man muss lernen von sich selbst nicht alles abzuverlangen.
Es ist keine Niederlage, kein Versagen, keine Schuld von niemandem, auch keine eigene.

Ich werde mit diesen neuen „Erkenntnissen“ die nächste Zeit arbeiten.

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