Von Träumen in der Kindheit…

Als ich ein kleines Mädchen war, da wusste ich doch ganz genau was ich werden will, eine Grundschullehrerin. Alle meine Kuscheltiere wurden in eine Reihe gesetzt und mussten mir zuhören, später dann die Hausaufgaben machen, und Gedichte auswendig lernen.  Sie hatten Namen, gute und schlechte Noten, sie waren fleißig oder störten eben in meinem Unterricht. Ich bereitete mich immer gewissenhaft auf meinen Unterricht vor, ich habe kleine Geschichten vorgelesen, Rechenarten in Mathematik erklärt und noch mehr Geschichten vorgelesen.  Es wurden kleine Tests  geschrieben, natürlich von mir selbst. Ichfügte bei einigen extra Fehler rein, damit ich diese dann später in der Rolle der Lehrerin korrigieren könnte.  Die Begeisterung für diesen Beruf war immer da, auch als ich groß genug wurde um mich für ein Studium zu entscheiden. Ich entschied mich dann doch dagegen. Warum ? Aus Unsicherheit in einer „Fremdsprache“ , obwohl ich sie mittlerweile doch ziemlich gut beherrsche (?) , in einem anderem Land mit seinen eigenen Mentalitäten und Kultur, zu unterrichten. Ja ich war mir unsicher ob ich denn überhaupt eine gute Lehrerin wäre, also habe ich diesen Traum aufgegeben.  Jetzt denke ich anders drüber, vielleicht  hätte ich es doch probieren sollen? Nicht weil mir mein derzeitiger Beruf kein Spaß macht, nein nicht deswegen, ich werde durch meine derzeitige Aufgaben durchaus erfüllt.

Es ist eben wie immer diese Frage: Was wäre wenn?

Irgendwann mit zehn Jahren habe ich angefangen Gedichte zu schreiben. Meine Eltern besonders meine Mutter war von ihnen sogar begeistert, aber man muss unbedingt dazu sagen, dass sie meistens von allem begeistert ist was ich tue.  Ich habe immer noch ein paar kleine Notizbücher daheim, lese sie ab udn zu durch und schmunzele. Meine Kurzgeschichten kamen in der Schule gut an, einmal wurden sie sogar bei einem Elternabend vorgelesen weil die Lehrerin „sich köstlich amüsiert hat“.
Wie man sieht, verspürte ich bereits seit längerem einen Drang zum kreativen Schreiben. Aber wie schreibt man ein Buch? Wie schreibt man ein gutes Buch? Was macht ein gutes Buch aus? Wie kann man mit dem schreiben Geld verdienen?

Nur die wenigsten Schriftsteller sind so erfolgreich, das sie davon leben können.

Also lernte ich etwas „vernünftiges“ und ging in die Wirtschaft. Nicht um das große Geld zu verdienen, sondern um eben etwas handfestest zu haben.

Jetzt kann ich doch auch kleine Kurzgeschichten schreiben? Oder ? Werden diese dann von jemandem gelesen? Werden sie denn wirklich beim Leser ankommen?

Ich habe irgendwann vor paar Wochen zum ersten Mal von „Schreibwerkstätten“ gehört. Dort wird einem versprochen das man das Schreiben erlenen kann.
Es werden Übungen angeboten und es gibt Dozenten die das lesen und bewerten.
So ein Kurs ist mir daann doch zu teuer, dafür gibt es einen Ort der mich wenigstens schriftlich in die Kunst des Schreibens einleiten kann.  Mein Lieblingsort: die Bibliothek!

Und was wollten Sie als Kind werden ?

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Ein Gedanke zu „Von Träumen in der Kindheit…

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