Am offenen Fenster…

Gestern kam sie sehr spät nach Hause. Sie wusste, sie würde es nicht rechtszeitig schaffen. Sie schafft es doch nie rechtzeitig zu irgendwas. Verloren in der Welt, ganz verwirrt und ganz verloren. Ja, das war sie immer schon gewesen.  Na und? So ergeht es doch jedem. Sie war sich sicher, dass sich jeder, wirklich jeder wenigstens einmal im Leben, genauso gefühlt hat.
Ihre Mutter stand am Fenster.  Es war dunkel, kalt, ungemütlich. Das Fenster war geöffnet, die Luft verbreitet sich immer rasch in diesem kleinen Zimmer. Die Mutter schwieg,  das war dieses unerträgliche Schweigen das sie immer einsetzte um ihre Gefühle zu unterdrücken.  Was war dieses Mal geschehen? Sie kam zu spät, sonst nichts.

Ein Schrei, dumpfer Geräusch eines  Aufpralls.
Fassungslosigkeit, Schock, Trauer, Fassungslosigkeit, Schock, Trauer, Entsetzen, Verwirrung, Schock, Erschütterung, Entsetzen, Trauer, Schock, Entsetzen, Verwirrung, Schock.

 

***

mir gehts gut, ich bin in guter Stimmung und bester Laune! 🙂
Die Worte „Mutter“ und „Fenster“ waren vorgegeben, daraus entsand dann so eine ganz ganz kurze traurige Geschichte.
Die nächste wird hoffentlich länger und optimistischer.

 

 

Advertisements

Ein Gedanke zu „Am offenen Fenster…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s