Erst wägen, dann wagen : eine Idee nimmt Gestalt an.

„Einige geniale Idee und wirklich gute Initiativen werden oft nicht verwirklicht oder scheitern gar. Das liegt daran, dass…“

persönliche Vorgeschichte:

Irgendwo im Inneren wusste ich schon lange, und heute hat es endlich irgendwie, irgendwo Klick gemacht. Der Schalter wurde umgestellt, jetzt fängt die eigentliche Arbeit erst so richtig an. Ich vergleiche mich oft mit einem Streichholz, nein leider nicht weil ich ganz dünn bin da ich mich ziemlich schnell entzünden kann aber genauso schnell wieder abfackele. Es hat durchaus Vorteile ein Streichholz zu sein, ich probiere einige Tausende Sachen aus kann über einige Themen oberflächlich mitreden und lerne ständig Neues! Aber genau deshalb kann ich mich in eine Sache nicht wirklich vertiefen, mit ganzem Kopf darin abtauchen und das auch langfristig tun. Das liegt daran dass ich nicht ernsthaft genug angehe, nicht wirklich organisiert und überhaupt nicht geduldig bin. Nein, um Gottes Willen das soll jetzt kein Beitrag über böse, faule, mitleiderregende taTalja, werden ! Ich kennen meine Stärken. Ich weiß ich bin ein guter, aufrichtiger, lebenslustiger Mensch. Ich weiß, ich schaffe alles was ich mir ernsthaft vornehme.

Und nun zum wirklichem Kern dieses Beitrages.

Einige geniale Idee und wirklich gute Initiativen werden oft nicht verwirklicht oder scheitern gar. Das liegt daran, dass wir uns oft sofort in den Kampf stürzen ohne uns vorher ein genaues Ziel, eine Strategie, ein Plan ausgearbeitet zu haben. Eine auch so gute Idee ist ohne vorheriger reifer Überlegung nur sehr schwer langfristig erfolgreich umsetzbar. Es reicht also in meinem Fall nicht aus, zu sagen „Ich würde gerne mit meinen gefilzten Accessoires im Winter auf den Weihnachtsmarkt“. Es reicht auch nicht aus, einfach nach den Kosten eines Standes zu schauen und sich sofort anmelden. Damit eine Idee den gewünschten Erfolg bringt, muss ich sie erst zu einem Projekt umwandeln.
Zu einem Projekt gehört neben Zielformulierung, ein Anfangs und Endtermin sowie Ressourcenplanung. Die Zielformulierung kann zum Beispiel nach einem englischem Akronym aus dem Projektmanagement erfolgen: SMART – specific, measurable, attainable, realistic, time-bound.

Specific

Mein Ziel „die Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Bad Schwalbach, erfolgreicher Abverkauf von ca. 80 % der Ware“ ist jetzt ziemlich genau formuliert. Und wo ? In Wiesbaden bin ich schon sehr spät dran mit der Anmeldung, Bad Schwalbach kenne ich gut auch wenn es dort weniger Besucher sind, so für mich immer noch genug.  Die Zielgruppe ist eigentlich ein Thema für sich. Meine Vorstellung der Zielgruppe entspricht so in etwa den Weihnachtsmarktbesuchern.

Measurable

Mein Ziel ist mit 80 % des Abverkaufes durchaus auch messbar, auch wenn sicherlich sehr optimistisch gedacht. Ich könnte aber auch ganz damit leben, wenn ich nur 50 % oder 40 % der Ware verkaufen. ( Frage: → wie viel ist wirklich realistisch?)

Attainable

Ist mein Ziel, mein Vorhaben überhaupt erreichbar, umsetzbar?
Ja, erreichbar und umsetzbar.

Realistic

Ist mein Ziel realistisch ?
Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen. Hier sollten die Ressourcen und Zeitmanagement unbedingt bedacht werden. Für mich habe ich diese Frage noch nicht endgültig entschieden, da ich erst alle notwendigen Ressourcen bedenken muss. Aber grundsätzlich erst mal: Ja

Time-bound

Da wir alle wissen wann die Weihnachtsmarktzeit anfängt und auch wann sie endet ist mein Ziel/ Projekt definitiv zeitlich begrenzt.

In einem weiteren Blogbeitrag zu diesem Thema werde ich einen kritischen Blick auf die Ressourcenplanung werfen. Ich würde mich über jeden weiteren Input freuen.

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4 Gedanken zu „Erst wägen, dann wagen : eine Idee nimmt Gestalt an.

  1. Ich weiß zwar nicht, was Dein Warenbestand ist, oder besser gesagt, woraus er besteht, aber mein Tip wäre an Dich … nimm nicht zu viel unterschiedliche Ware mit; spezialisiere Dich 😉 …… ich will es nächtes Jahr auch mal mit einem Markt versuchen und habe mir vorgenommen, nur Kränze und Pinnwände mitzunehmen und bis dahin natürlich auch noch zu basteln 😀

    • Danke für dein Tip, ich weiss auch noch leider nciht genau woraus mein Bestand bestehen wird. Ich glaube es wird shcon etwas gemischt sein: kleineres udn grösseres. Mit kleineren Sachen kann man wenigstens die Ausgaben für Stand begleichen 😉 Hoffe ich zumindestens…

  2. das hört sich gut an – und da Du es schon so konkret vor Augen hast – wird sich diese Idee auch in Erfolg umsetzen, da bin ich mir sicher……. ich dürck die Daumen.

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