Nachts wenn alles schläft…

Gestern Nacht konnte ich kaum schlafen.  Wenn jetzt ich so darüber nachdenke, dann schlafe ich grundsätzlich zu wenig. Außer an manchen besonderen Samstagen, wo ich es mir so richtig gönne und bis 14 Uhr Nachmittags ausschlafe. Ich liebe die Nächte, sie haben etwas magisches, es können so viele interessante Dinge passieren. Deshalb ist es mir meistens zu schade diese Zeit im Bett zu verbringen. In diesen magischen Nächten koche ich mir Schwarztee auf, verdünne ihn mit Milch und Zucker, kuschele mich ein in eine Decke und gehe auf die Reise. Manchmal mache ich mir ganz leise Musik an. Jeder kennt ein paar Lieder, die einen an  bestimmte Ereignisse in seinem Leben erinnern.
Ich denk an Spanien, an nächtlichen Spaziergang entlang der Promenade, ans Rauschen des Meeres und den Geruch nach Salz. Beim nächsten Lied sitze ich im Bus nach Paris mit meiner Schwester, sie kuschelt sich an mich ran und versucht einzuschlafen. In solchen Momenten empfinde ich eine innere Zufriedenheit in jeder einzelnen Zelle meines Körpers. Das ist sehr wichtig für mich, ich fühle mich lebendig. Dieses Gefühl kann mir keiner weg nehmen, das ist in mir drinnen. Dafür brauche ich keinen Partner und muss auch nicht über Kopf in jemanden verliebt sein. Und schon bin ich weiter in meinem Büro auf der Arbeit, es riecht nach frischem Kaffe,  jetzt schnell weiter schalten. Ja solche Lieder gibt es bei mir auch.  Wenn ich keine Musik anmache, dann lese ich in einem Buch oder eben einem interessantem Blog.

Und was macht ihr nachts?

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4 Gedanken zu „Nachts wenn alles schläft…

  1. Mittlerweile am liebsten in der Tat wirklich schlafen, nachdem ich feststellte das nächtliches Aufbleiben dann doch auf Körper und Psyche geht und ich doch mehr vom Leben verpasse, wenn ich tagsüber schlafe oder nicht völlig wach bin, als wenn ich nachts schlafe. Aber natürlich gönne ich mir noch immer Nächte, in denen ich erst ins Bett gehe, wenn die ersten Vögel zu zwitschern beginnen und vor meinem Fenster die Sonne langsam aufgeht. Funktioniert allerdings besser im Sommer, weil’s da nicht erst um 8:00 hell wird oder ein Sonnenaufgang gar nicht zu sehen ist, weil alles voller Regenwolken hängt. Und was mache ich dann in diesen Nächten? Gerne ruhige Handarbeiten und dazu zig Folgen meiner Lieblingsserien oder auch mal eine Sportveranstaltung/Awarsverleihung, die aufgrund der Zeitverschiebung zwischen Deutschland und den USA bei uns nachts laufen.

    • Also unter der Woche bin ich dazu gezwungen „früher“ ins Bett zu gehen, weil es mir sonst auch „auf Körper und Psyche geht“. Das mit Lieblingsserien hatte ich ja beinahe vergessen, das tu ich auch gerne und filze parallel dazu, nur liegt es schon wieder etwas zurück… 🙂
      PS: Freu mich auf dein LJ 😉

  2. Ich verbringe meine Nächte eigentlich auch mit schlafen 😉
    Aber wenn man mal wirklich nicht schlafen kann, dann sollte man es auch nicht krampfhaft versuchen. Dann sollte man wirklich einmal in sich gehen und herausfinden, was einen davon abhält. Wenn man sich davon ablenkt, dann hat man wahrscheinlich nur irgendwann vergessen, was es sein könnte … und das dauert vermutlich länger, als sich damit zu beschäftigen.

    Zeigt das Foto Deine Aussicht?

    • Recht hast du, es hat mir noch nie was gebracht 4 Stunden wach zu liegen…
      Aber es ist nicht immer nur „etwas“ was mir Sorgen macht, es ist einfach die Ruhe die ich tagsüber nicht habe bzw. die Vorfreude aufs Wochenende am Freitag nachts die noch etwas herauszögern will…. 😉
      Nein, das Foto ist nicht meins, ist aus flickr

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